VSW: Termine auch ohne Event-Charakter

Verein Sportpresse Württemberg e.V.


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Geschafft. Der VfB ist wieder oben – und der VSW geht in die nächste Runde. Was das eine mit dem anderen zu tun hat? Naja, immer wenn die Damen und Herren der Sportpresse Württemberg tagen, müssen sie vorher die Terminkalender wälzen. Wenn der Fußball Hightime hat, rückt die Verbandsarbeit in den Hintergrund. Deshalb beginnt am 5. Juli die neue Ära des VSW mit den Wahlen – da das Leder mal ruht. Durchschnaufen.
Dieses Motto galt für den Vorstand des VSW in den vergangenen zwei Jahren eher selten. Da der Vorstand im „normalen“ Presse-Alltag steht, gleicht es oft der Quadratur des Kreises, sich regelmäßig für Pläne und Objekte zu treffen. Das tut man in der Regel „oben“ in Degerloch, weil man bei den Kickers so gut parken kann. Und zentral ist das „Tagungs-Eldorado“ sowieso. Da wurde beschlossen, im November 2015 eine Mixed Zone u.a. mit Elisabeth Seitz zu organisieren. Das Angebot kam bei vielen Mitgliedern an. 
Im vergangenen Jahr lautete das Motto „Alles für Olympia“. Beim Medien-Talk des VSW berichteten Kim Bui, Niko Kappel, die Badminton-Spieler von Bundestrainer Michael Kuhn über ihre Rio-Pläne. Das sind Termine ohne Event-Charakter, dafür mit umso mehr Background-Informationen. 
Auch der Fußball fliegt wieder durchs VSW-Netz. Im Mai 2016 und Mai 2017 wurde gebolzt. Bis zu acht Mannschaften nahmen teil – dank des Engagements von „Sportwart“ Marko Schumacher. Der hatte im November 2015 auch das Rentrée der VSW-Auswahl in die Wege geleitet. Gegen eine Auswahl um Bobic&Co. nahmen die kickenden Medien-Vertreter viele Erfahrungen aus dem Umgang mit der Pille mit. 
Man sitzt mal gerne zusammen – ohne VIPs, Sport-Promis und der Aussicht auf  O-Töne. Diese Meetings finden traditionsgemäß zum Jahresbeginn statt und sind gut besucht. Zuletzt am 21. Februar. Es wurde spät, weil die Situation des Sportjournalismus ein abendfüllendes Thema ist. Leider: eine finale Lösung wurde nicht gefunden. Ansätze aber sehr wohl diskutiert.
Zweimal im Jahr bittet der VDS die Regionalvereine zu Hauptversammlung und Verbandsratssitzung. Zuletzt vertrat Hartmut Binder den VSW in Hannover, als neue Personen in den Vorstand einzogen. Ende 2016 hatte Klaus Dobbratz in Hamburg die Belange Württembergs dargelegt. Hier wie überall kämpft man um Verjüngung der Mitgliedschaft, hofft auf Resonanz bei den Regionalveranstaltungen. Kurz vor der Deadline dieser Zeilen zeichnet sich ab, dass immer mehr Journalisten ihre Akkreditierung für die nächsten Winterspiele in Südkorea zurückziehen (müssen). Auch monetär steht der Berufsstand mit dem Rücken zur Wand.


Klaus Dobbratz und der Vorstand des VSW